Schal fürs Leben 2019

[Werbung: unbeauftragt]
Da ist doch ein einfacher Schal eigentlich das, womit man so anfängt in der Stricklaufbahn. Recht schmal, einfach gerade aus, gerne im Perlmuster, dann rollt sich wenigstens nichts ein. So zum Einstieg halt.
Tatsächlich habe ich das noch nie getan. Bis jetzt! Denn der Schal fürs Leben 2019 erfüllt relativ viele der genannten Eckpunkte und ist dabei aber schöner, weicher, toller und doch schnell gemacht.

Bereits die letzten Jahre gab es die Aktion „Schal fürs Leben“ von Lana Grossa und dem Brigitte-Magazin. Man erwirbt dabei ein Strickpaket bestehend aus Anleitung und Garn. (Die letzten Jahre inkl. Rundstricknadel.) 10€ des Kaufpreises werden dabei einem guten Zweck zugeführt. Man mag davon halten, was man will. Der Gedanke ist sicherlich ein guter, das aber auch die beteiligten Firmen dabei nicht leer ausgehen, ist mir natürlich bewusst. Ich habe mein Paket online bestellt. Käuflich erwerben kann man es, glaube ich, überall, wo es ansonsten auch LanaGrossa-Garne zu kaufen gibt.

Unabhängig von diesem Aspekt hat mir dieses Jahr einfach die Farbzusammenstellung und das Design gefallen. Ungleichmäßige Streifen im Perlmuster. Eine schöne Randmasche wertet den Schal enorm auf und man kann wundderbar die Fäden darin vernähen.

Außerdem hat mich das Garn gereizt. Die Hope von Lana Grossa besteht zu 18% aus Kaschmir und hauptsächlich aus Alpaka. Im Paket sind 4x50g und 1x25g enthalten. Sie ist super schön weich und sehr leicht. Der fertige Schal ist nicht dünn und fladderig und trägt trotzdem nicht zu doll auf am Hals. Nichts ist schlimmer als so ein Halskrausen-Effekt, weil das Gestrick zu wehrsam ist. Auch der hohe Alpakaanteil macht ihn (für mich) nicht pieksig oder unangenehm auf der Haut.

Ich habe mich im Rahmen dieses fix gestrickten Schals mal an etwas Neuem versucht. Und zwar war das Ziel, die Fäden beim Farbwechsel genau an der richtige Stellen für den Farbwechsel am Reihenende miteinander zu verbinden, ohne dass man sie hinterher vernähen muss. Das habe ich mit dem „Russian Join“ gemacht.

Dabei legt man die zu verbindenden Fäden einmal umeinander und zieht das Fadenende jeweils in den selben Faden (vor dem Kreuzungspunkt mit dem anderen Faden) zurück. So entstehen quasi zwei ineinander greifende Schlaufen. Und das Einziehens des Fadens „in sich selbst“ geht bei der Schlauchstruktur des Garns hier ganz wunderbar. Einmal mit der Wollnadel im Schlauch braucht man es nur durchschieben.

Ich weiß, in Worten ist das schwer zu erklären/verstehen. Hier gibts das ganz in bewegten Bildern in einem Tutorial von Sylvie Rasch.

Und damit der Farbwechsel genau am Reihenende liegt, habe ich die Reihe erst einmal zu Ende gestrickt und mir die Stelle hinter der letzten gestrickten Masche am Garn markiert. Dann habe ich die knapp zehn Maschen wieder aufgemacht, um Länge zum Arbeiten zu haben, und Fäden verbunden. Allerdings habe ich nicht direkt an der markierten Stelle die Fäden verbunden, sondern habe noch 1-1,5cm dazugegeben, da der Faden im Bereich des Joins dicker wird und somit die Maschen mehr Fadenlänge benötigen. Ein bisschen zurecht zuppelt, fertig!
Wenn man es weiß, sieht man dass drei vier Maschen am Reihenende etwas dicker sind. Um das zu vermeiden, hätte man das Garn noch ausdünnen können, bevor man es einzieht. Aber das wird sich im Rahmen der Nutzung alles hinzotteln.

Ich trage eigentlich gar keine „normalen“ Schals, aber diesen habe ich schon fleißig ausgeführt. Er passt farblich zu einem Großteil meiner Garderobe und er ist wirklich schön warm. (Im Büro ist immer Eiszeit…)

  • 212g von Lana Grossa Hope in wollweiß/hellgrau/anthrazit/mint/grün
    (52% Alpaka, 18% Schurwolle, 189% Kaschmir, 12%Polyamid), LL 90m/50g
  • Perlmuster
  • zweimaschiger Kettrand
  • NS 8,0 mm
  • Lace-Abketten
  • estnischer Maschenanschlag
  • fertig gestellt: Oktober 2019

Verlinkt bei Maschenfein, Meine Fummeley, Lieblingsstücke, Stricklust, Creativ Lovers, Handmade on Tuesday, Creadienstag, DvD.

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