Das war der Juli ’21

[Werbung: unbauftragt, wegen Namens- und Markennennung/Verlinkung]

Mir fällt dieses Mal keine Einleitung ein. Ich bin quasi schockiert, dass schon wieder Monatsende ist. :D

Fertiges Wollgewusel

Bevor ich zu den fertigen Stücken an sich komme, gibts hier fix die Links zu den im Juli erschienen Projektbeiträgen. Wenn du also noch etwas nachlesen willst, ist hier der direkte Weg:

Die Socken aus dem Teststrick durfte ich im letzten Rückblick ja noch nicht zeigen. Das hole ich jetzt noch mal schnell nach: die NelinaSocks von Sockshype Die Passform ist für meine Füße perfekt. Da rutscht nichts und sitzt wie eine zweite Haut. Ich bin sehr zufrieden. Vielleicht kann ich mich ja noch zu einem zweiten Paar überreden. Bis ich das entschieden hatte stricke ich all die anderen Projektideen, die mir durch den Kopf spuken. :D Alle Details gibts im oben verlinkten Blogbeitrag.

Mein Rosina Pullover von Fadenstille (ravelry-Link) ist im Juli fertig geworden. Whoopwhoop! Da war am Ende wirklich ein wenig Selbstdisziplin gefragt. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Ich habe den Pullover bzgl. der romantischen Designelemente in etwas reduzierter Form gestrickt und das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Er ist weiter als erwartet, aber trotzdem kleidsam und sehr angenehm zu tragen. Die Ärmel mit dem Lace-Muster gefallen mir weiterhin super gut. Ich bin gespannt, wie sich das Muster über den Tag hinweg weitet. Bislang habe ich ihn nämlich immer nur kurz zum Anprobieren angehabt, da es einfach zu warm ist.

Gestrickt habe ich aus einem reinen Baumwollgarn, der Hobbii Rainbow Cotton 8/4 in mauve. Das Garn macht einen guten Eindruck und ich habe bewusst möglichst fest gestrickt, um dem Ausleiern vorzubeugen.

Sobald erschienen, geht hier zu Projektbeitrag.

Und weil ich dann so in Pulloverlaune war, habe ich gleich den nächsten angeschlagen und auch schon beendet. Um das zu relativieren: Ich hatte deutlich mehr Strickzeit im Juli als sonst und der zweite Pullover ist eindeutig ein Kandidat für den späten Herbst und Winter und die Wolle entsprechend dicker als beim Rosina Pullover. Er ist nämlich aus deutscher Merinowolle von GrosseWolle mit einer Lauflänge von 215m/100g gestrickt (Die Lauflänge gibt es im Shop leider nicht mehr). Das ging also recht fix.

Ja, aber was hat sie denn nun eigentlich gestrickt? Es ist das Design „Mytilus“ von Jana Huck/Janukke (ravelry-Link). Das ist ein Rundpassenpullover mit einem Hebemaschenmuster in der oberen Passe und an den Ärmeln. Ansonsten gaaaaaaaaaaanz viele rechte Maschen. Ich freue mich über das Ergebnis, denn er ist figurnah geschnitten und sitzt wirklich gut. Dazu aber dann später mehr im Projektbeitrag. Diesen verlinke ich hier, sobald dieser online ist.
(Der Beitrag verzögert sich wahrscheinlich ein wenig. Ich habe nämlich das Gefühl, dass das Interesse an Beiträgen über dicke Pullover jahreszeitenbedingt gerade gering ist. Das werde ich also wohl in den späten August schieben. Vielleicht lässt sich ja dann jemand passend zum Start der neuen Stricksaison inspirieren, was mich sehr freuen würde.)

Außerdem hat sich noch der zweite Versuch für die Männersocken Größe 45 auf meinen Nadeln rumgetrieben. Damit es nicht langweilig wird, habe ich nicht das gleiche Rippenmuster gestrickt wie beim ersten Versuch, sondern bin auf glatt rechts gewechselt (echte Stinos!) und habe aber zwei Garne zu Helixsocken kombiniert. Wen die Technik des Helixstrickens, bei der Ringel ohne sichtbaren Farbwechsel am Rundenbeginn entstehen, interessiert kann z.B. mal in diesen Artikel bei Lanade schauen. Ich mache es zwar etwas anders, aber nicht unbedingt besser, wie das Ergebnis gezeigt hat. ABER einfacher.. und schneller, naja, die üblichen Argumente der faulen Strickerin… :D

Verstrickt habe ich ein Knäul selbstmusternde Discounterwolle, ein Knäul ONline Linie 12 Street, eine Merinosockenwolle in dunkelblau, und einen Rest ebenfalls dunkelblaue, aber etwas glänzendere Sockewolle (Hobbii Happy Feet) für die Fersen. Ich hab am Bündchen beginnend gestrickt und wie meist eine Herzchenferse und die Schleudersternspitze. Und dieses Mal habe ich auch die Größe gut getroffen. Sicherheitshalber gab es eine Anprobe des ersten Sockens, bevor ich den zweiten angeschlagen habe. Man lernt ja aus seinen Fehlern! Manchmal.

Den Projektbeitrag verlinke ich dir hier noch einmal.

Ich merke grad wie ergiebig dieser Monat war. :D

Denn das war es ja noch nicht. Jaha! Zugegeben, es ist ein nur kleines Teil, aber ich bin sehr verliebt und freue mich, dass es so schön geworden ist. Ich habe nämlich für die kleine Tochter von Freunden (zufällig auch Empfängerin des Püppi Nr.1 vor gut drei Jahren… wow, drei Jahre!) ein sommerliches Jäckchen gestrickt. Mit kurzen Ärmeln und kurzem, rüschigem Rückenteil geht es in Richtung eines Bolero-Jäckchens und ist bestimmt zuckersüß über einem Sommerkleid aber auch vielfältig anderweitig einsetztbar. Bei Vierjährigen ist der modische Aspekt dann vielleicht auch nebensächlich. Hauptsache es gefällt.

Das Jäckchen ist der Entrechat in der Fingering-Version, ein Design von Lisa Chemery bzw. Frogginette Knitting (ravelry-Link). Gestrickt habe ich es aus einem Baumwoll-Poly-Gemisch, von dem ich noch 100g im Wollberg hatte. Und es ist lila. So richtig! (Das hat sich insbesondere beim Entspannungsbad gezeigt. Das artete nämlich in ewig langes Spühlen aus, weil da noch so dermaßen viel Farbe rauskam… Das Kleidungsstück hat sich dabei zum Glück nicht verändert. Es war also wohl nur überschüssige Farbe.)
Die Jacke wird als Raglankonstruktion gestrickt und unterhalb des Musterbandes werden Maschen zugenommen, wodurch sich eine Rüschenoptik ergibt. Es wird vorne mit einem kleinen Knopf geschlossen. Ich habe hier das erste mal ein gestricktes Knopfloch mit dem Knopflochstich verstärkt, damit es nicht so ausleiert. Wieder etwas gelernt.

Den Projektbeitrag findest du hier.

Aktuelles Wollgewusel

Weiterhin auf den Nadeln habe ich meine „Orden des Phönix“- Lochmusterdecke (ravelry-Link) aus dem Buch „Harry Potter – magisch stricken“ erschienen bei TOPP/Frechverlag. Anfang des Monats war ich hier ein paar Tage fleißig und habe den Schriftzug beendet und die, soweit ich das aus der Anleitung rauslesen, die letzte Zunahmerunde gestrickt. Es sind nun knapp 600 Maschen pro Runde. Puh! Aber das Garn ist weiterhin angenehm zu stricken und nun fehlen „nur noch“ ein paar Mustersätze eines wiederkehrenden Lochmusters. Dabei werden glaube ich vereinzelnd noch weitere Maschen zugenommen. Irgendwie muss ja sukzessive mehr Umfang erzeugt werden. Mal schauen, soweit bin ich noch nicht.
Dieses Mal leider ohne Foto. Man kann eh nichts erkennen.

Achja, stricken tue ich aus der Drops Flora. Die Alpakafasern pieksen überhaupt nicht und dieser Rost-Ton ist ein Träumchen.

Geplantes Wollgewusel

In der zweiten Monatshälfte packte mich die Idee mal den Einzelknäuln/größeren Resten in meinem Wollberg und anderen Garnen, die schon lange liegen oder nicht zu den von mir häufig verwendeten Garnstärken/Farben/Materialien gehören, den Kampf anzusagen.
Wenn man anhand der Maschenprobe mal in die ravelry-Suche nach geeigneten Anleitungen startet, wird man insbesondere bei kleineren Mengen in die Richtung der Baby-/Kindersachen gelenkt.
Naja, was soll ich sagen, dann führte eins zum anderen: Freunde haben eine vierjährige Tochter. Die Mama näht selbst sehr fleißig und weiß Handarbeit also wirklich zu schätzen. Sie war sofort begeistert, als ich vorsichtig anfragte, ob man sich da nicht zusammentun könnte, meine Wolle, ihr Kind und so.

Etwas ernüchternd war die Mitteilung der Lieblingsfarben. Ich war noch auf grün und blau gepolt (Stand Oktober letzten Jahres). Dies hatte sich inzwischen zu rosa und lila geändert… rosa und lila… *seufz*
Nach erstem Frust – hatte ich doch bereits soviele Garne im Sinn gehabt, die sich angeboten hätte – bin ich im Wollberg abgetaucht. Und siehe da, da war deutlich mehr Rosa und Lila als gedacht. Selbst richtiges Pink hat sich da gefunden. Ich glaube das ist auch akzeptabel.

Also habe ich begeistert wieder die Projektplanung aufgenommen und für vier Garne passende Anleitungen herausgesucht. Ich liebe dieses stundenlange Planen, dabei vom Hundertsten ins Tausendste kommen, wieder drei Schritte zurückgehen und in eine andere Gedankenabzweigung abbiegen und dort neue wunderbare Möglichkeiten entdecken. Darin kann ich mich wirklich verlieren. So habe ich tatsächlich am Ende fast zwei ganze Abende überlegt, Wolle gestreichelt, Alternativen durchdacht und am Ende vier Projekttaschen gepackt. Darauf folgten dann die Maschenproben, denn die Größe muss ja passen!

EIn Projekt ist inzwischen bereits fertig. Das ist das Jäckchen „Entrechat“, das ich dir oben bereits gezeigt habe. Außerdem habe ich Anleitungen für ein Tshirt, eine Mütze und einen Schlüpfschal rausgesucht. Letztere muss ich selbst in der Größe anpssen und für ein Kind reduzieren. Da stehen also viele kleine Projekte an. Mehr dazu, erzähle ich dir, wenn die einzelnen Projekte auf die Nadeln hüpfen.

Außerdem habe ich mir ein neues Tuchprojekt ausgeguckt. Das Buch „52 Weeks of Shawls“ habe ich ja gerade erst zum Geburtstag bekommen und ich glaube ich werde den Stiperstones von Joanna Herriott (ravelry-Link) anschlagen. Ich habe da schon mal ein paar Farbüberlegungen angestellt. Und ich glaube das würde ein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk werden… mal schauen.

Neues im Bücherregal

Ich habe mir drei alte Ausgaben des Pompom Quarterly, ein Strickmagazin aus UK, gekauft. Bei nature’s luxury gibt es 20% auf Bücher und der Erlös wird an die Hochwasserhilfe gespendet. (Die Aktion läuft nur noch heute! – 31.07.2021)

Eingezogen sind die Ausgaben 32, 33 und die aktuelle, Nr. 37. Irritiert war ich von der Größe. Obwohl man die ja auch häufig in Podcasts etc. sieht, war mir nie aufgefallen, dass die ja deutlich kleiner als A4 (vielleicht sogar wirklich nur A5?) sind. Faszinierend. Meinen Blick beim Auspacken kannst du dir also vorstellen. :D

Inhaltlich sind die aber wirklich schön. Nicht alle im gleichen Maße für meinen Geschmack. Aber die Aufmachung ist schön, die Designs sind modern, innovativ und gar nicht „wiedergekaut“ wie in vielen deutschen Magazinen. Ich stelle aber fest, diesem „cropped“-Trend werde ich weiterhin nicht folgen! Nein, wirklich nicht! Für die Hand voll Sommerröcke in meinem Schrank, zu denen das passen würde, brauche ich wirklich keine zehn verschiedenen Oberteile…

Neues im Werkzeugkasten

Mein Name ist Anma und ich bin ein Instagramopfer.
In einer Story gesehen, hektisch bei Etsy gesucht (es könnte ja gerade in dem Moment jemand alles wegkaufen) und einfach alles in den Warenkorb geworfen, was einen anspringt. Immerhin hat es zum sinnvollen Aussortieren vor dem endgültigen Bestellen gereicht… Ich hab das schon echt nicht leicht. Vielleicht war das auch eine Übersprungshandlung, schließlich verkneife ich mir grad mindest neun von 10 Wollkaufimpulse. Ja, Ausreden über Ausreden, hast ja recht!

Also, was habe ich gekauft? Mega coole Fortschrittsmarkierer (mit Karabiner statt mit geschlossenem Ring) von Polly McLaren. Zu ihrem Etsy-Shop geht es hier entlang. Wer also auch Donuts, Bubble Tee, Cocktails oder eine Flasche Cola will, nur zu! Da gibts auch Wolle! (Könnte bitte kurz jemand stolz auf mich sein!)

Neues im Wollberg

Mission „Wollberg-Reduzierung“ läuft weiterhin sehr gut. Ich bin sehr motiviert und habe diesen Monat mindestens 600g inkl. einer Pullovermenge verstrickt. Nur das optische Erfolgserlebnis fehlt irgendwie. Naja, könnte an der Gesamtmenge liegen.. *pfeif* Weiter so!
Mission „Wolldiät“ lief außerdem diesen Monat vorbildlich, weshalb ich hier nichts zu zeigen habe!

Liebe Grüße aus dem Wollgewusel!!

Anma

Verlinkt bei Maschenfein, Meine Fummeley, Lieblingsstücke, Creativ Lovers.
(o.g. Seiten ggf. ohne Verlinkung? -> Verlinkung folgt, wenn Linkparty online)

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