Das war der Februar ’22

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Kurz war er, der Februar. Aber das ist ja nichts Neues. Trotzdem gibts einiges zu zeigen, was hier stricktechnisch so los war! Auf geht’s!

Fertiges Wollgewusel

Bevor ich zu den fertigen Stücken an sich komme, gibts hier fix die Links zu den im Februar erschienen Projektbeiträgen. Wenn du also noch etwas nachlesen willst, ist hier der direkte Weg:

Die beiden zuletzt genannten Projekte sind auch erst in diesem Monat fertig geworden. Deshalb stelle ich sie dir gerne noch einmal kurz vor. Als erstes war da das Stirnband Braidhead von Rille Rundt (ravelry-Link), das ich für eine Kollegin gestrickt habe. Das ging fix von der Hand und ist wirklich schön geworden. Gestrickt habe ich es aus der Drops Lima, einem Woll-Alpaka-Gemisch, aus dem ich bereits meine HarryPotter-Decke gestrickt habe.

Zum Blogbeitrag geht es hier entlang oder natürlich oben über die Auflistung der Projektbeiträge aus diesem Monat.

Nach dem Stirnband hat sich noch eine weitere, ungeplante Kopfbedeckung auf die Nadeln gedrängelt. Auslöser dafür war eine neue Garnbasis (testweise) bei ScreamingColours. Steffi hat nämlich ein reines Alpaka-Garn mit 100m/100g in das Sortiment aufgenommen. Als ich das sah, fiel mir wieder ein, dass ich nach der ersten Version für meine Schwägerin eigentlich auch für mich noch mal eine Mütze nach dem Design Rastatastic von Stitchnerd Design (ravelry-Link) stricken wollte. Naja, und das habe ich dann einfach getan. Okay, ganz so einfach war es dann doch nicht. Aber das habe ich bereits alles im Projektbeitrag ausführlich berichtet. Mein Highlight neben dem Garn ist außerdem der „Knöpfbommel“. Der ist nämlich nur mit einem Druckknopf befestigt und kann so zum Waschen abgenommen oder auch gegen einen anderen Bommel ausgetauscht werden.

Zum Blogbeitrag geht es hier entlang oder natürlich oben über die Auflistung der Projektbeiträge aus diesem Monat.

Das absolute Highlight dieses Monats ist auf jeden Fall die fertige Sahara Blanket von Mary-Ann Hammers (ravelry-Link). Ich hatte mir ja grob vorgenommen, dass die Decke fertig ist, wenn der Strickmann von der Reha zurückkommt. Und das hat sogar mit fast zwei Wochen Luft geklappt. Insgesamt habe ich knapp 2,5kg Garn von der Woolpower Big von Happy Sheep verstrickt. Das ist ein reines Wollgarn mit 75m/100g, verstrickt mir Nadelstärke 8,0mm. Ja, sie ist schwer und ja, man muss sie mit ein wenig Obacht händeln, damit sie schön bleibt, aber sie ist so himmlisch warm und angenehm. Angepeilt hatte ich eine Größe von 1,50mx2,00m. Ich hab jetzt noch nicht gemessen. Die Breite hat sie aber wohl gut erreicht, die Höhe ist aber etwas geringer, da der auf 2,0m gespannt Mosaikstreifen, der durchaus auch 2,30m hergegeben hätte, durch die Maschenaufnahme an den seitlichen Rändern für die einfarbigen Bereiche wieder etwas zusammengezogen wurde. Ich bin noch am Überlegen, ob ich sie so in ihrer Gesamtheit wirklich noch einmal wasche und spanne. Mal schauen, ich habe ein wenig Schiss, sie in die Maschine zu tun. :D

Was daraus geworden ist, erzähle ich dir dann später im Projektbeitrag, der dann hier verlinkt ist!

Außerdem habe ich klamm heimlich noch einen Teststrick für Barbara von Sockshype gestartet und fertig gestrickt. Dort gibt es bald ein schönes neues Sockendesign. Ich habe dafür das erste mal Wolle vom Mondschaf verstrickt. Die hatte ich kürzlich erst von einer Freundin übernommen und irgendwie war mir einfach nach genau diesem Strang.
Was dich bei dem Design erwartet? Hm, ich glaube ich darf sagen, dass es sich um ein eher leichteres Design handelt. Für Sockenstrickanfänger ist das genau das richtige. Das Muster kommt auch bei dezenten Handfärbungen gut raus und Barbara wartet wie immer auch dieses Mal mit ein paar spannenden Sockenstricktechniken auf, die vielleicht noch nicht alle von uns im Repertoire haben. Achja und wir haben beim Teststrick beschlossen, das Design ist absolut männertauglich!

Hierzu gibts den Blogbeitrag nach Erscheinen der Anleitung. Ich mutmaße mal, dass diese Ende März/Anfang April erscheinen wird. Dann werde ich dir den Projektbeitrag hier verlinken.

Aktuelles Wollgewusel

Eigentlich als Vorbereitung auf die Sockmadness geplant, sind immer noch die Kaisla von Rachel Cooper (ravelry-Link) auf den Nadeln. Da grätschte irgendwie der o.g. Teststrick dazwischen. Das ist eine Anleitung aus dem 52 Weeks of Socks-Buch. Mal schauen, ob ich die noch schnell fertig bekommen, bevor die Qualifikationsrunde der Sockmadness beginnt. Stricken tue ich die Socken mit einem handgefärbten Sockengarn von Loisachgarn. Leider habe ich da online keinen Shop mehr gefunden, sodass ich dir nichts verlinken kann.

Das Sockenmuster wird von oben nach unten gestrickt und auf dem Oberfuß und am Schaft verläuft ein Rippenmuster, dass durch verschränkte Maschen unterbrochen wird. Das Muster entsteht allein durch Zu- und Abnahmen, sodass es sich Relativ flüssig strickt.

Außerdem brauchte ich ein neues Pulli-Projekt. Die eingeschobenen Projekte haben es zwar etwas heraus gezögert, aber in der zweiten Monatshälfte war dann einfach eine Runde Projektplanung fällig. Entschieden habe ich mich für einen Rundpassenpullover mit Einstrickmuster aus der DesignerKnitting 06/2019. Es ist ein Design von Melissa Leapman und man kann die Anleitung inzwischen auch einzeln bei ravelry erwerben. Ich habe sie dir hier verlinkt.

Ich habe mit einem Garn aus meinem Wollberg angeschlagen, das im Sinne der Anleitung deutlich unruhiger ist, als ich es sonst für ein Colourwork-Projekt auswählen würde. Es ist die Rowan ColourSpun, ein Wollgarn mit 14% Mohair und 14% Polyamid. Es ist ein in meinem Fall hellbraun-beiges Garn, das durchaus hellere und dunklere Passagen hat und mit einem sehr viel dünneren, farbigen Faden verzwirnt ist. Der bunte Faden ist grün und rot in verschiedenen Tönen und abwechselnd. Die Maschenprobe hat mir super gut gefallen, weil da zwar Leben drin ist, es aber nicht völlig unruhig und überladen ist. Als Kontrastgarn stehen noch zwei Garne zur Auswahl und ich konnte mich noch nicht entscheiden. Einmal ein weißes Garn (100% deutsche Merino, ein Rest von meinem Colourwork-Pulli) und einmal ein rotbraunes Garn, das den Rotton aus dem Hauptgarn aufgreift. Das ist ein Rest von meinem Pullover „Ascent“.

Da mir die Ärmel laut Anleitung in Größe L viel zu weit wären, habe ich mir die Rundpasse etwas umkonstruiert, damit ich beim Abteilen der Ärmel für den Körper die Maschenanzahl nach Größe L und für die Ärmel die benötigten Maschen für Größe M habe. Auf dem Papier funktioniert das super. Ich bin gespannt, ob die Umsetzung genauso gut funktioniert.

Geplantes Wollgewusel

Ich sage nur Sockmadness! Mich hat das Fieber wieder gepackt. Wer dieses Event noch nicht kennt, kann gerne mal hier bei Caia vom Wollinspirationenpodcast vorbei schauen, sie hat da ganz viele Infos zusammengetragen. Ab Mittwochvormittag (02.03.2022) beginnt das Nibbeln auf die Anleitung für die Qualifikationsrunde! Ich hoffe sehr, dass mir die Designs dieses Jahr mehr zusagen als letztes Jahr. Denn ich würde gerne mehrere Runden mitstricken. Letztes Jahr hatte ich nach der (erfolgreichen) Qualifikationsrunde aufgehört, weil ich einfach nichts stricken mag, wo mir weder der Strickprozess Freunde macht noch das fertige Objekt gefällt. Also bleibt es spannend, wie es dieses Jahr wird!

Neues im Werkzeugkasten

Hier sind zwei Sockenwunder in 3,5mm und 4,5mm für etwaige Pulloverärmel eingezogen und auch ein CrasyTrio in Stärke 2,75mm durfte mitreisen. Ich stricke zwar sehr gerne mit meinem KnitPro Zing Nadelspiel, aber manchmal will man ja einfach mal was anderes und in der Zwischengröße fehlte mir diese Alternative zum Nadelspiel noch.

Außerdem habe ich mir diesen Wollkamm von Prym bestellt. Ich benutzt sonst einen elektrischen Fusselrasierer. Aber bei meinen Mohairpullis habe ich Angst, dass der sich dort festfrisst. Auf Instagramm habe ich dann diesen bzw. einen derartigen Wollkamm gesehen, vorgeführt eben an einem Mohair-Pullover. Ich bin sehr gespannt, ob der seinen Zweck so erfüllt, wie ich mir das vorstellen.

Neues im Wollberg

Ich habe mir mein allererstes selbststreifendes, handgefärbtes Sockengarn gekauft. In Deutschland ist Nicole C. Méndez dafür wohl die bekannteste Anlaufstelle und genau dort, habe ich diese Färbung mit dem Namen „Hogwarts Acceptance Letter“ auch gesehen. Sie ist deutlich pinker als ich anhand des Shop-Fotos vermutet hatte, aber nun gut. Nach erstem Unmut finde ich sie nun trotzdem ganz schön und bin gespannt wie die Farbtöne verstrickt dann wirken. Da hat mich wohl auch mein Auge ein Stück weit getäuscht. Da das Färben solcher selbststreifender Garne sehr aufwändig ist, ist der höhere Preis (hier 30€ inkl. Versand) sicherlich gerechtfertigt, aber das muss man halt wissen, wenn man sich so ein Garn kaufen möchte. Deshalb habe ich sie auch sehr lange nur aus der Ferne betrachtet und vielleicht auch deshalb war ich nun beim Auspacken doch etwas enttäuschter als ich es bei einem musternden Industriegarn gewesen wäre.

Außerdem habe ich, ebenfalls auf Etsy, drei Stränge von MarianthiYarns gekauft. Zwei Stränge reines Merinogarn in einem genialen Gelbgrün und ein Strang MerinoSingle in der Farbe „DarkDenim“. Für einen Partnerstrang in der Farbe „Hokkaido“ war ich leider zu langsam bzw. unentschlossen.

Liebe Grüße aus dem Wollgewusel!!

Anma

Verlinkt bei Meine Fummeley, Lieblingsstücke, Maschenfein.
(o.g. Seiten ggf. ohne Verlinkung? -> Verlinkung folgt, wenn Linkparty online)

4 Kommentare zu „Das war der Februar ’22

Gib deinen ab

  1. Schön, die Decke. Mich hat bisher von so einer Arbeit auch der Gedanke „wie waschen, wie trocknen“ abgehalten. Zuletzt hatte ich einen Pullover für meine Tochter gestrickt, der nach der Wäsche (Wollprogramm) so auseinandergegangen ist, dass er selbst mir jetzt eigentlich zu groß ist. Wenn du Tipps hast, oder geeignetes und ungeeignetes Garn für Decken definieren kannst, bitte her damit.😀

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Anke!
      Danke! Also tatsächlich habe ich bisher noch nie Probleme mit extremem „Wachsen“ eines Strickstücks gehabt. Ich ziehe allerdings auch meine Maschenprobe, sofern ich eine mache, schon immer ganz kräftig, um bestmöglich abzubilden, was dann später durch das Eigengewicht des Stücks entsteht. Besonders häufig hast du es bei Superwash-behandelten Garnen…
      Das Garn meiner Decke ist kein Superwash-Garn und kann sogar zum bewussten Filzen verwendet werden. Das macht mich ein wenig nervös, weil ich nun genau den schmalen Pfad zwischen Nasswerden und Anfilzen finden muss. :D Am meisten schreckt mich aber einfach das Handling der nassen Decke ab. Selbst wenn die in der Maschine geschleudert ist, braucht die bestimmt zwei Tage zum Trocknen und eigentlich muss ich dafür zwei Wäscheständer nebeneinander aufstellen, um sie „liegend zu trocknen“… *seufz* Ich bin not amused! :D Aber der Strickmann drängelt schon, seit ich ihm gesagt habe, dass sie eigentlich noch mal gewaschen und mindestens in Form gezogen werden müsste… Hätt ich bloß nichts gesagt! -.-
      Naja, mal schauen, vllt wage ich mein Glück, wenn wir nächstes Wochenende noch mal schönes Wetter haben und sie dann eventuell die ersten Stunden and er frischen Luft trocknen könnte. Sollte es schief gehen, wirst du es spätestens im Projektbeitrag oder nächsten Monatsrückblick lesen! :D
      Liebe Grüße
      Anma

      Gefällt 1 Person

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